Planungen liegen schon in der Schublade

Die Planungen für ein attraktives mischgenutztes Quartier liegen bereits seit 2010 in der Schublade des Stadtplanungsamtes!

Der Blick auf die Karte zeigt, dass die Fläche des Verkehrslandeplatzes bereits hervorragend verkehrlich angebunden ist. Mit dem Fahrrad ist man von Holtenau in 20 Minuten an der Universität und in 10 Minuten am Strand – ganz anders, als die Anbindung des Kieler Südens, wo es bereits jetzt zu erheblichen verkehrlichen Problemen am Theodor-Heuss-Ring kommt. Auch das MFG5-Gelände könnte über den Flugplatz gut erschlossen werden. Im Verbund kann ein 192 ha großer neuer Stadtteil entstehen, in dem Wohnen und Arbeiten auf das Beste verbunden werden.

Es können bis zu 1.800 Wohneinheiten entstehen, barrierefrei, ökologisch und sozial gemischt mit 30 Prozent öffentlich gefördertem Wohnungsbau. Die Stadt Kiel kann als Grundstückseigentümerin die Preise kontrollieren und sozialen Wohnungsbau realisieren. Zwei- bis vierstöckige Häuser mit viel Grün in verkehrsberuhigter Lage könnten
den Landeplatz in ein attraktives Angebot besonders für Familien mit Kindern, Studierende und alle, die neu nach Kiel kommen, verwandeln. Auch Wohnprojekte für gemeinschaftliches Wohnen können auf der Fläche realisiert werden.

Der wichtigste Standortfaktor heutzutage ist keine Landebahn, sondern ein Breitbandanschluss. Kiel ist kein Standort mit einer Luftfahrtbranche, sondern wir sind kreative Stadt, digitale Stadt und Wissenschaftsstadt – mit Unternehmen im Bereich Forschung und Entwicklung, jungen Startups wie auch Kieler Traditionsunternehmen, die Gewerbeflächen benötigen: 40 ha Gewerbeflächen könnten auf dem Gelände des Flugplatzes entstehen.

Die Planungen liegen schon in der Schublade – stimmen Sie am Sonntag mit JA für einen neuen nachhaltigen Stadtteil!

 

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